Der Übertritt in Bayern ist nach der 4. Klasse streng geregelt – unabhängig davon, ob Dein Kind aufs Gymnasium oder auf die Realschule wechseln möchte. Welche Noten braucht Dein Kind im Übertrittszeugnis? Wie hoch muss der Notendurchschnitt fürs Gymnasium in Bayern sein? Und wann zählt der Elternwille? Diese und weitere Fragen beantworte ich Dir in diesem Artikel.

Wann wird das Übertrittszeugnis in Bayern ausgegeben?
Am ersten Schultag im Mai eines jeden Jahres im Mai jedes Jahres erhalten alle Viertklässler in Bayern ihr Übertrittszeugnis. Dieses Zeugnis beurteilt, ob ein Kind für das Gymnasium, die Realschule oder die Mittelschule geeignet ist. Es gilt nur für die Schulempfehlung des kommenden Schuljahres – und ist ein wichtiger Meilenstein beim Übertritt ins Gymnasium in Bayern.
Schon Anfang Januar erhalten die Kinder ein Zwischenzeugnis, das erste Hinweise auf den Leistungsstand gibt.
Anzahl der Proben in der 4. Klasse
Bis zum Übertrittszeugnis sind in Bayern viele Leistungsnachweise zu erbringen – insgesamt 18 Proben. Das ist zwar weniger als früher (22 Proben), aber immer noch eine große Herausforderung.
Das Kultusministerium empfiehlt folgende Verteilung:
- 10 Proben in Deutsch
- 4 Proben in Mathematik
- 4 Proben in HSU (Heimat- und Sachunterricht)
Die genaue Verteilung entscheidet jedoch jede Grundschule selbst – pro Fach müssen mindestens vier Proben geschrieben werden. Eine Probe in Deutsch und eine in HSU darf durch einen gleichwertigen Leistungsnachweis ersetzt werden. Das kann zum Beispiel ein Referat oder Projekt oder ähnliches sein.
Durch die Reduzierung von 4 Proben nehmen die prüfungsfreien Zeiten zu und die Zeit in der 4. Klasse ist etwas weniger stressig. Eine positive Entwicklung für Kinder, Eltern und Lehrkräfte.
Das Zwischenzeugnis – erste Orientierung im Januar
Das Zwischenzeugnis im Januar gibt Dir einen guten Überblick, wo dein Kind steht und wie sein Leistungsstand ist. Vielleicht fallen die Noten nicht so aus wie Du Dir das für Dein Kind erhofft hast. Dann bleibt noch genügend Zeit, gezielt mit Deinem Kind zu üben. Damit es im Mai beim eigentlichen Übertritt ins Gymnasium in Bayern keine Überraschung gibt.

Das Übertrittszeugnis in Bayern – was steht drin?
Der Übertritt in Bayern wird über die Noten im Zeugnis geregelt, was immer wieder große Diskussionen auslöst.
Das Übertrittszeugnis enthält:
- Die Ziffernnoten in Deutsch, Mathematik und HSU.
- Die Durchschnittsnote dieser drei Fächer.
- Eine Schullaufbahnempfehlung zur Eignung für die weiterführende Schule.
Die Schullaufbahnempfehlung basiert allein auf dem Notendurchschnitt dieser drei Fächer(Deutsch, Mathe, HSU) – unabhängig davon, wie sich die Noten zusammensetzen.
Die aktuellen Regelungen
- Notendurchschnitt Gymnasium Bayern: ≤ 2,33
Schüler mit einem Notendurchschnitt von 2,33 oder besser in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht, dürfen aufs Gymnasium. - Notendurchschnitt Realschule Bayern: ≤ 2,66
Für die Realschule muss der Notendurchschnitt in diesen Fächern mindestens 2,66 im Übertrittszeugnis sein. - Ab 3,0: Empfehlung für die Mittelschule
Ab einem Notendurchschnitt von 3,0 soll der Schüler/die Schülerin die Mittelschule besuchen.
Ein Beispiel: Auch mit der Note 4 in Mathematik darf Dein Kind aufs Gymnasium, wenn es in Deutsch eine 1 und in HSU eine 2 hat. Es müssen nicht immer nur die Noten 2-2-3 oder besser sein. Der Gesamt-Notendurchschnitt fürs Gymnasium in Bayern zählt – nicht die Einzelnote.
Leistungsdruck und Ankündigung von Proben
Um den Druck etwas zu mindern, wird jede Probe in der Regel mindestens eine Woche vorher angekündigt – Meistens wird das so gehandhabt, dass Du diesen Termin schriftlich bestätigen musst. Das schafft Euch Planungssicherheit und die Lehrkraft kann sich rechtlich absichern, dass sie den Termin eingehalten hat.
Wie kannst Du Dein Kind beim Übertritt unterstützen?
Die Anforderungen beim Übertritt Gymnasium Bayern 4. Klasse sind hoch – umso wichtiger ist gezielte Vorbereitung. Hier einige Tipps:
- Kostenlose Klassenarbeiten im Internet: Nach Themen sortiert ausdrucken und gemeinsam besprechen.
- Übungsblöcke oder Bücher kaufen: Diese enthalten alle relevanten Inhalte für das Schuljahr und sind immer schnell griffbereit.
- Gemeinsames Üben mit Musterproben: Hilft vor allem, Fragestellungen besser zu verstehen – oft scheitert es nicht am Wissen, sondern an der Formulierung.
Es gibt viele Möglichkeiten wie Du Dein Kind beim Übertritt in Bayern am besten unterstützen kannst. Die etwas aufwändigere Variante ist es, im Internet nach Klassenarbeiten für das jeweilige Fach und Thema zu suchen und diese dann auszudrucken. So lernt Dein Kind die Fragestellungen eines Themas und weiß dadurch wie es diese Fragen beantworten soll.
Denn oftmals weiß ein Kind einfach nicht was es zu einer bestimmten Frage auf das Blatt schreiben soll obwohl es den Lernstoff eigentlich kann. Die Frage zu verstehen, daran hapert es vielmals. Gerade dadurch, dass Du Musteraufgaben und Proben mit Deinem Kind zusammen übst, lernt Dein Kind mit den Fragestellungen in den Proben besser zurecht zu kommen.
Einfacher ist es einen Übungsblock oder ein Übungsbuch zu kaufen. Darin ist dann meistens der gesamte Stoff des Schuljahres gesammelt. Du musst dann nicht für jede Probe wieder auf die Suche im Internet gehen, sondern kannst einfach das Buch hervorholen und das jeweilige Aufgabengebiet mit Deinem Kind bearbeiten.
Ideal für die optimale Vorbereitung auf den Unterricht und die Proben sind auch die folgenden Empfehlungen, die Du bei Amazon* kaufen kannst.
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Der Probeunterricht – wenn die Noten nicht ausreichen
Sollte Dein Kind im Übertrittszeugnis den erforderlichen Notendurchschnitt fürs Gymnasium in Bayern oder den Notendurchschnitt für die Realschule nicht erreichen, ist ein Probeunterricht möglich. Dieser findet direkt an der Wunschschule statt (Gymnasium oder Realschule).
Es kann nämlich sein, dass Du als Mutter oder Vater mit der Beurteilung Deines Kindes nicht einverstanden bist, und trotzdem wünschst, dass Dein Kind auf das Gymnasium oder die Realschule gehen soll.
Der Probeunterricht findet in der Schule statt, in der Euer Kind zukünftig zur Schule gehen möchte. Unter diesem Link findest Du den ungefähren Ablauf des Probeunterrichtes.
- Der Probeunterricht wird in den Fächern Deutsch und Mathematik gehalten.
- Es wird eine schriftliche und eine mündliche Leistung geprüft.
- Dein Kind hat den Probeunterricht bestanden, wenn es in einem Fach eine 3 und im anderen Fach die Note 4 erzielt. D.h. zum Beispiel mit der Note 3 in Deutsch und der Note 4 in Mathematik ist der Probeunterricht bestanden.
Die Notenregelung ist unabhängig davon, ob der Probeunterricht auf dem Gymnasium oder der Realschule stattfindet.
In Bayern nehmen dreimal so viel Kinder am Probeunterricht an Realschulen teil wie an den Gymnasien. Dies ist wahrscheinlich damit zu erklären, dass die meisten Eltern die Mittelschule für ihr Kind vermeiden wollen.
Der Elternwille – letzte Option beim Übertritt
Auch wenn Dein Kind den Probeunterricht nicht bestanden hat, darfst Du als Mutter oder Vater unter bestimmten Voraussetzungen Dein Kind dennoch auf die gewünschte Schule schicken – mithilfe des sogenannten Elternwillens.
Denn wenn Dein Kind in beiden Fächern die Note 4 erzielt, kannst Du immer noch entscheiden, ob Dein Kind auf die gewünschte Schule geht. Sicherlich ist in einem solchen Fall eine erhöhte Diskussion erforderlich. Rechtlich ist dies aber möglich.
Auf der Homepage des Kultusministeriums in Bayern steht der Satz: …“Elternverantwortung im Probeunterricht bis zur pädagogisch vertretbaren Grenze“ – wie auch immer dieser Satz auszulegen ist. Denn die Formulierung ist sehr schwammig und lässt viel Spielraum für subjektive Bewertungen.
Die Chancen beim Probeunterricht
Fakt ist, dass in Bayern, aufgrund der strengen Übertrittsregeln, der Stresspegel für die 4.Klässler enorm ist. Es verlässt sich in Bayern kaum jemand auf die Möglichkeit des Probeunterrichts in Kombination mit Elternwille. Denn, die Anforderungen beim Probeunterricht sind extrem.
Selbst, wenn es sich einfach anhört die Note 4 erreichen zu müssen. Die Statistik sagt etwas anderes. Es besteht den Probeunterricht am Gymnasium nur etwa die Hälfte der teilnehmenden Kinder.
Den Probeunterricht an einer Realschule bestehen sogar nur circa 20% der Schülerinnen und Schüler. Deshalb lassen viele Eltern ihre Kinder gar nicht am Probeunterricht teilnehmen, um ihnen den extremen Stress und die Frustration zu ersparen.
Schulerfolg trotz Probeunterricht
Die Statistiken belegen es: die Kinder, die mit Probeunterricht am Gymnasium oder an der Realschule sind, schaffen die fünfte Klasse fast genauso problemlos wie ihre Mitschüler mit Eignungsempfehlung.
Was passiert nach dem Übertritt?
Hat Dein Kind den Übertritt ins Gymnasium in Bayern geschafft, kommt oft der nächste Stress: die Schulplatzvergabe. In Bayern gibt es nämlich keinen Rechtsanspruch auf eine bestimmte Schule. Und die beliebten Gymnasien und Realschulen in Bayern haben meist mehr Bewerber als sie Schulplätze zur Verfügung haben.
Die Auswahlkriterien für die Aufnahme an einer Schule sind meistens:
- Sind Geschwisterkinder bereits an der Schule
- Entfernung des Wohnortes zur Schule
Oftmals müsst Ihr bei der Anmeldung an der Schule schon eine Zweitwahl-Schule nennen. Sind mehr Bewerbungen bei der Schule eingegangen als sie aufnehmen kann, dann stimmen sich die Schulleiter ab und versuchen die Schüler zu verteilen.
FAQ – Übertritt in Bayern: Noten, Probeunterricht & Elternwille
Welche Noten braucht mein Kind für das Gymnasium in Bayern?
Dein Kind braucht im Übertrittszeugnis einen Notendurchschnitt von 2,33 oder besser in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht (HSU), um aufs Gymnasium in Bayern wechseln zu dürfen.
Was ist der notwendige Notendurchschnitt für die Realschule in Bayern?
Für den Übertritt an eine Realschule in Bayern muss Dein Kind im Übertrittszeugnis einen Notendurchschnitt von mindestens 2,66 in den Fächern Deutsch, Mathematik und HSU erreichen.
Wie viele Proben müssen in der 4. Klasse in Bayern geschrieben werden?
In der Regel werden 18 Proben geschrieben: empfohlen sind 10 in Deutsch, 4 in Mathematik und 4 in HSU. Die genaue Verteilung entscheidet jedoch jede Schule selbst, wobei pro Fach mindestens vier Proben vorgeschrieben sind.
Was passiert, wenn mein Kind den geforderten Notendurchschnitt nicht erreicht?
Dann kann Dein Kind am Probeunterricht teilnehmen. Dort wird in Deutsch und Mathematik geprüft. Mit der Note 3 in einem Fach und der Note 4 im anderen Fach gilt der Probeunterricht als bestanden.
Was bedeutet „Elternwille“ beim Übertritt in Bayern?
Auch wenn der Probeunterricht nicht bestanden wurde, können Eltern ihr Kind in bestimmten Fällen dennoch an der gewünschten Schule anmelden. Das nennt sich „Elternwille“. Die Entscheidung liegt dann im Ermessen der Schule und muss pädagogisch vertretbar sein.
Gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Platz an der Wunschschule?
Nein. In Bayern gibt es keinen Rechtsanspruch auf eine bestimmte Schule. Wenn mehr Bewerbungen eingehen als Plätze vorhanden sind, gelten meist Kriterien wie die Nähe zum Wohnort oder ob bereits Geschwister an der Schule sind.
Fazit: Übertritt in Bayern – gut vorbereitet durchstarten
Der Übertritt ans Gymnasium oder an die Realschule in Bayern stellt Familien jedes Jahr vor große Herausforderungen. Ob Dein Kind den nötigen Notendurchschnitt fürs Gymnasium in Bayern erreicht oder den Weg über den Probeunterricht gehen muss – entscheidend ist, dass es gut vorbereitet ist und Ihr als Eltern ruhig, informiert und unterstützend agiert.
Gerade in der 4. Klasse ist es wichtig, frühzeitig dran zu bleiben – mit Übungsmaterial, Zeit zum Lernen und viel Gelassenheit. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Thema Gelassenheit mal besser und mal weniger gut funktioniert.
Du willst mehr erfahren? Dann schau Dir hier den sehr informativen Ratgeber des Kultusministeriums Bayern an „Der beste Bildungsweg für mein Kind“.
Ich würde mich freuen, wenn Du Deine Erfahrungen mit dem Übertritt in Bayern schilderst. Evtl. kannst Du ja auch etwas zum Probeunterricht sagen oder zu den Diskussionen, die Du mit den Lehrkräften bzw. der Schulleitung hattest.
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Roxanne meint
Mittelalter Schul-System hier in Bayern!!! Schade! Sowas sieht man nirgendwo in diesem Welt!!! Vielleicht im Kasten-Gesellschaft Indien …
Wow!
Schule in Deutschland meint
Hallo Franzi
nein dazu gibt das Gesetz in Bayern keine Auskunft für die Grundschulen. Das heißt, das dies im Ermessen der Lehrkraft liegt – wie viele mündliche Noten gemacht werden und wie stark die mündlichen Noten in die Endnote einfließen. Bei meiner Tochter hatten die mündlichen Noten überhaupt keine Auswirkung auf die Endnoten. Der Notenschnitt für den Übertritt wurde bei ihr rein aus den schriftlichen Noten berechnet. Je nachdem, was dir lieber ist, lohnt es sich, dass du mit der Lehrkraft sprichst. Denn wenn du möchtest, dass die mündliche Leistung mitgezählt wird, dann musst du ein wenig dafür kämpfen. Die Lehrkräfte haben immer einen gewissen Ermessensspielraum. Deshalb bringt es durchaus etwas zur Sprechstunde zu gehen und sein Anliegen vorzubringen.
Alles Gute für euch
Martina
Franzi meint
Gibt es Infos, wie viele mündliche Noten für Mitarbeit pro Fach ins Übertrittszeugnis einfließen müssen/dürfen?
Schule in Deutschland meint
Hallo Inna
Diese Frage kann ich nicht so einfach beantworten. Denn es gibt zu viele unterschiedliche Konstellationen, die man hier berücksichtigen muss. Einerseits gibt es Kinder, die wegen der beruflichen Tätigkeit der Eltern, nur vorübergehend im Ausland waren und wieder zurückkommen. Dann gibt es viele Flüchtlingskinder, für die das deutsche Schulsystem und die Sprache komplett neu ist. Dazu wird noch betrachtet welche Art von Schule bisher von den Kindern besucht wurde und vieles mehr. Deshalb solltest Du unbedingt bei der Beratungslehrkraft in der Schule Deines Kindes nachfragen. Diese sieht sich dann Euren konkreten Fall an und kann Euch dann sicherlich weiterhelfen.
Alles Gute
Martina
I.S. meint
Hallo!
Wird es beim Übertritt berücksichtigt, dass mein Kind die Grundschule in Deutschland nicht ab der 1. Klasse, sondern ab der 3. Klasse besucht hat? Brauchen vielleicht die Kinder mit ausländischem Hintergrund einen anderen Notendurchschnitt, um auf eine Realschule gehen zu dürfen?
Anne Waidhas meint
Mit einem Notendurchschnitt von 1,5 hatte ich als arbeiterkind im Bundesland Bayern keine Chance ins Gymnasium zu kommen.
Schule in Deutschland meint
Hallo Galina,
es tut mir sehr leid, dass der Probeunterricht nicht so gut gelaufen ist für Deine Tochter. Mit einer 5 in einem Fach hat sie den Probeunterricht leider nicht bestanden und soll dann in die Realschule.
Aber Deine Tochter hat die Möglichkeit im nächsten Jahr auf das Gymnasium zu wechseln.
Wenn sie in der 5. Klasse gute Noten in der Realschule hat, dann darf sie damit ins Gymnasium wechseln. Und so wie Du sie beschreibst, schafft sie das auch.
Ich wünsche Euch alles Gute
Martina
Gali meint
Hi,
als Übertrittszeugniss hatte mein kind 2,66 Durchschnitt mit 3,3,2 und alle rest mit 2.
Beim Probeunterricht hat sie Mathe 2 und Deutsch 5,6 geschrieben.
Wir sind aus Bayern.
Können wir als Elterninitiative weiter ins Gymnasium empfählen unsere kind?
(P.s.: Beim Einschulungsgeschpräch hatte sie für förder schule empfohlen. Jetzt wir sind bur eine note entfernt von Gymnasium… Sie hat talent, nur Sprachbarierre hat sie immer beim Anfang, dann verbreitet sie sich…)
Gradl Gabriela meint
Hallo Zusammen
Ich dachte immer der Lehrkörper sei dazu berufen unsere Kinder zu fördern und ihnen die bestmögliche Schulbildung angedeihen zu lassen und sie zu motivieren !
Bei uns in Wenzenbach scheint dies seit Jahren wohl nicht angekommen zu sein oder man verwechselt Motivation mit Demotivation
Realschule zu nehmen – oh nein ! Man kann doch den einfacheren Weg um den Berg herum über die Mittelschule nehmen ! “ Und warum ?? Weil für die örtliche Mittelschule dringend Schüler zum Erhalt der Schule gebraucht werden ! Unsere Enkel hatten bisher nur 1 und 2 sogar im Homeschooling – jetzt hagelt es urplötzlich 3,4 und 5 !! Warum ? Bekommt die örtliche Mittelschule nämlich zuwenig Schüler droht eventuell die Schließung !
Darf unseren Kindern auf diese Art und Weise der Übertritt auf eine höhere Schule verbaut und verwehrt werden ??
Was kann man dagegen tun ? Teilweise resignieren schon Schüler und wollen den Weg zum Gym oder Realschule aufgeben !
Sind Rechenaufgaben wie 720.000=8000 x-, 50x-=900.000, 50.000x-=750.000 usw erlaubt ? Bis wie hoch darf in der 4.Klasse gerechnet werden ????????????????????? Wen Jemand Rat weiß Email : Lotus12@online.de
Andi Müller meint
Der Sohn hatte die Empfehlung Mittel- / Realschule. Den Probeunterricht haben wir zusammen vorbereitet. Es war ne streßige und schöne Zeit. Er war stolz wie n Spanier als er das OK vom Rektor bekam. Im Moment versucht sich die Klassenlehrerin im Vernichten der Zukunft meiner Tochter. Der Probeunterricht ist schon fest eingeplant. Von dem bisschen Streß fallen mein Kids nicht um.
Aber was kann ich von Grundschullehrerinnen verlangen, die die Fehler in Schulbüchern und Arbeitsblättern nicht sehen und nur nachplappern können und sich absolut lächerlich machen. Was studiert man als Grundschullehrerin?Für die Motivation zeig ich Beiden was ich Arbeite, wie groß der finanzielle Unterschied zwischen Mittelschule und Gymnasium ist und aktuelle Erhebungen über die Lohnentwicklung bei Akademikern und Facharbeitern (inklusive Arbeit bis 70).
Schule in Deutschland meint
Lieber Sebian, vielen Dank für Deine Nachricht. Ich habe den Link jetzt ausgetauscht in die aktuelle Version.
Sebian meint
Der Bildungsratgeber Bayern (Stand 2015) ist leider veraltet.
Muci meint
Bei mir war die empfehlung mittelschule und Krankenschwester. Habe dann entgegen der Empfehlung und dank meiner Eltern Abi gemacht und studiert * Abschluss 1,1)
Geck meint
Im scheiß Bayernland wird gnadenlos an Grundschulen ausgesiebt. Wurde in Aschaffenburg fremdenfeindlich anbelangt. Weil ich Ausländer bin hat man mich in dieser verdreckten Kleinstadt auf die Hauptschule -Restrampe- verfrachtet. Der Weg von dort aus einen Studienabschluss zu machen, war nur von Neid und Missgunst geprägt gewesen – sprich die Hölle meines Lebens. Aber was schreibe ich da, in Aschaffenburg wird sich nie was ändern, weil dort nur inzestgezeugte Kleinbauern leben. Ich wünsche dieser Stadt den Tod!
Duc meint
Kann man zu Gymnasium gehen mit 2,8 Durchschnitt Punkte
Eppinger meint
Mein Kind kam über Umweg BW auf das Gymnasium. In Bayern keine Chance auf Übertritt. Empfehlung des Lehrers Friseuse. Heute erfolgreiche Bankerin. Soviel zum Schulsystem.